3. Jahrgang, Nr. 6, Seite 3
3. Jahrgang, Nr. 6, Seite 4

Titelseite / Einführung Inhaltsverzeichnis

Auf dem Flügel meiner Phantasie

Jahre sitze ich gefangen
Vieles ist mir schiefgegangen
Und so finde ich zu Zeiten
Dies Leben recht schwer.
Und ich denke: Glück im Leben
Wird es für mich nimmer geben,
Doch bespiel ich meine Saiten
Dann stimmt es nicht mehr

Refrein:
Auf dem Flügel meiner Phantasie
Mache ich gar manche sonderbare Reise
In das Reich der Poesie
Und ich spiel gar manche Weise,
Ja, ich spiel mal laut, mal leise,
Manche hübsche Melodie
Auf dem Wunderflügel meiner Phantasie.

Was ich denke, was ich fühle,
Wird verändert, wenn ich spiele
Und die düsteren Gedanken,
Sie ziehen dahin,
Denn mein Lied stillt meine Schmerzen,
Es gibt Frieden meinem Herzen,
Es hebt auf die Kerkerschranken,
Bringt Ruhe dem Sinn.

Refrein: Auf dem Flügel usw.

Und so spiel ich immer wieder
Neue Weisen, neue Lieder
Ja, ich spiele neue Klänge,
Und spiel mich zur Ruh’
Und ich wiege mich in Träume
Und vergesse Zeit und Räume,
Überwinde Kerkerenge
Und Leiden im Nu.

Refrein: Auf dem Flügel usw.

 

 

[Lesung/Gesang: Max Raabe]

Transkription: Thilo von Debschitz